Schonts de Wiesn!

Da schenste Monat im gaunzen Joar,
des is für mi da Mai.
Es bliat und riacht ganz wunderboar,
de Wölt wird wieda neu.

Do ziagts mi aussi ind Natur,
wülls von da Nähe segn,
bsunders zeitli in da Frua
noch an nächtli frischen Regn.

Jö, so vü Maiglöckerl auf an Haufn,
de Freid kaunst Dir mit Göd net kaufen.

Schod, i hob mei Kamera net mit.
Macht nix denk i,
i komm wieda
und loß mi bei dem Platzerl nieda.

Am nächsten Morgen wer i woch,
die Sunn hot gscheint,
ganz ohne Frog,
des wird a schener Maientog.

I schlupf eini in mei Gwand,
nimm die Kamera ind Hand
und suach mei schenes Platzerl auf.

Doch wos i siach -
i kriag an Schreck!

De gaunzen Maiglöckerl san weg!
Kann des sein!
I kauns net glauben.
Mias ma denn glei alle rauben?

Drum liabe Wandrer an Euch mei Bitt,
loßts die liaben Bleamal stehn,
nehmts as aufn Foto mit!

von Stefanie Krammer


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